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Territoire imaginaire“ schickt die Besucherinnen und Besucher auf Entdeckungsreise durch eine andere Schweiz. Gleich beim Eintritt in den Pavillon werden sie zu Touristen im eigenen Land: Sie werden mit Postkartenansichten des schweizerischen Alltags empfangen. Die Erfahrung, den eigenen, eigentlich gut bekannten Lebensraum als Fremde zu sehen, begleitet das Publikum auf ihrer weiteren Reise durch das imaginierte Land.
Die Schweiz als Inselgruppe im Meer
„Territoire imaginaire“ zeigt Gewohntes in neuer Verpackung. Die Besucher erfahren von fiktiven Ereignissen, so etwa dem, dass durch Bundesratsbeschluss sämtliche Subventionen für die Landwirtschaft gestrichen worden sind. Die Reisenden entdecken weiter, wie das Militär durch seine Landnutzung einen neue Landschaft geschaffen hat. Sie erhalten Einblick in den Alltag des typischen Schweizer Grossstadtbewohners im Jahre 2027 und erleben eine Schweiz, die - aufgrund des um 1400 Meter angestiegenen Meeresspiegels - als Inselgruppe im Meer liegt.
Fünf verschiedene Welten, ein Lebensraum Schweiz
Die Visionen, die in fünf Ausstellungsteilen das „Territoire imaginaire“ bilden, spielen mit unserem Lebensraum und führen vor, wie er unter anderen Bedingungen aussehen könnte. Jede der Visionen einer anderen Schweiz wird von der jeweiligen Projektgruppe künstlerisch umgesetzt: Mit Kurzfilmen, Fotografien, Installationen und verschiedensten Multimedia-Installationen werden die Besucherinnen und Besucher in fünf unterschiedliche Welten entführt, die doch einen gemeinsamen Bezugspunkt haben: die Schweiz als Lebensraum.
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